Presidential Alert: USA testen Warnsystem per SMS - DER SPIEGEL
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"Presidential Alert" USA testen Warnsystem per SMS

Es plingte und vibrierte auf vielen Handys der Nation: Die USA haben per Test-SMS geprüft, ob ein landesweites Warnsystem für Notfälle einsatzbereit ist. Das erfreute nicht alle Amerikaner.
Nachricht auf Smartphonebildschirm
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Foto: Leah Millis / REUTERS
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Die USA haben ein nationales Warnsystem per SMS getestet. "Presidential Alert" (Warnung des Präsidenten) stand laut einem CNN-Bericht am Mittwochnachmittag (Ortszeit) auf den Displays der Mobiltelefone von Menschen im ganzen Land. "Dies ist ein Test eines nationalen drahtlosen Notfallwarnsystems. Es ist keine Aktion erforderlich."

Mit den Nachrichten soll vor Notfällen wie beispielsweise Terrorangriffen oder einer großflächigen Katastrophe gewarnt werden. Es gehe demnach um "kritische, lebensrettende Informationen", die so viele Mobiltelefone wie möglich erreichen sollten. Die Warnungen werden auch über das Fernsehen und Radio ausgespielt.

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Abbestellen nicht möglich

Im Gegensatz zu bestehenden Warnnachrichten für extreme Wetterlagen können die "Nachrichten des Präsidenten" laut CNN nicht abgestellt werden. Obwohl die Nachricht "Warnung des Präsidenten" genannt wird, schreibt sie nicht der Präsident, sondern die Katastrophenschutzbehörde Fema.

Die Warnnachrichten sorgten in den USA auch für Spott und Kritik. Der Komiker Stephen Colbert legte Amerikaner, die die Warnungen künftig nicht mehr erhalten möchten, eine radikale Lösung nahe:

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Sein Moderatorenkollege Trevor Noah spielte mit einer selbst getexteten Warnung auf die First Lady der USA, Melania Trump, an.

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Comedian Ellen DeGeneres hatte eine andere Idee, für welche Zwecke so eine national versandte SMS nützlich sein könnte:

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Andere Nutzer meldeten sich auf sozialen Netzwerken zu Wort und warfen die Frage auf, ob das System, mit dem viele Millionen Amerikaner auf einmal erreicht werden können, auch Missbrauchspotenzial für den aktuellen US-Präsidenten Donald Trump biete. Der ist bekannt dafür, sich auf Twitter gern unmittelbar mitzuteilen.

gru/dpa

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