Russischer Hacker in Spanien festgenommen - DER SPIEGEL
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Angebliche Wahlkampfmanipulation Russischer Informatiker in Spanien festgenommen

Auf Verlangen von US-Behörden haben spanische Ermittler einen Russen in Gewahrsam genommen. Er soll den US-Wahlkampf mit einer Cyber-Kampagne beeinflusst haben.
Mann in Handschellen (Symbolbild)
Mann in Handschellen (Symbolbild)

Mann in Handschellen (Symbolbild)

Foto: Boris Roessler/ dpa
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Der russische Informatiker Piotr Lewatschow ist am Freitag am Flughafen von Barcelona von der Polizei in Gewahrsam genommen worden. Die Festnahme sei aufgrund einer "internationalen Beschwerde" erfolgt, erklärte ein Polizeisprecher am Sonntag. Lewatschow werde vorgeworfen, er sei an einer Cyber-Kampagne zur Beeinflussung des US-Präsidentschaftswahlkampfs beteiligt gewesen.

Seine Ehefrau Maria Lewatschow sagte dem russischen Sender Russia Today (RT), ihr Mann sei "im Zusammenhang mit Cyberkriminalität auf Verlangen der US-Behörden" festgenommen worden. Die Ermittler hätten ihr gesagt, dass ein "Virus, der anscheinend von meinem Mann erstellt wurde", mit dem Wahlsieg des heutigen US-Präsidenten Donald Trump in Verbindung stehe. Weder die spanische Polizei noch das russische Konsulat konnten diese Angaben bestätigen.

Die US-Geheimdienste werfen Russland vor, die US-Präsidentschaftswahl im November durch Hackerangriffe zugunsten von Trump zu beeinflusst zu haben. Moskau weist die Anschuldigungen zurück. Mitte Januar war bereits ein weiterer von den USA gesuchter Informatiker in Barcelona festgenommen worden.

mak/afp