Sammelklage: Microsoft schließt Vergleich - DER SPIEGEL
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Sammelklage Microsoft schließt Vergleich

Der Softwarekonzern Microsoft hat sich in einer Sammelklage in sechs Bundesstaaten geeinigt. Dem Unternehmen war von privaten Konkurrenten vorgeworfen worden, seine Monopolstellung zu missbrauchen. Fünf weitere Klagen stehen in den USA noch aus.
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In North Carolina, North Dakota, South Dakota, Tennessee, Kansas und dem District of Columba habe man sich geeinigt, teilte das Unternehmen in Seattle mit. Damit steigt die Zahl der Bundesstaaten, mit denen ein Vergleich geschlossen wurde, auf zehn. In fünf Bundesstaaten seien jedoch noch Klagen anhängig.

In den zahlreichen Sammelklagen wurde Microsoft vor allem vorgeworfen, seine Monopolstellung ausgenutzt und überhöhte Preise für sein Betriebssystem Windows verlangt zu haben.

Der geschlossene Vergleich mit den privaten Klägern kostet den Konzern etwa 200 Millionen US-Dollar. Einschließlich der früheren Einigungen mit US-Bundesstaaten steige der Vergleichswert damit auf insgesamt 1,55 Milliarden Dollar. Wie in früheren Fällen sehe die Vereinbarung unter anderem vor, dass Microsoft Schulen den verbilligten Kauf von Computerausrüstung ermöglicht.