Städte-Simulation: So sieht das neue "SimCity" aus
Veröffentlichung der Mac-Version Schon wieder Ärger mit "SimCity"
Kaum haben Mac-User ihre erste Enttäuschung überwunden, folgt der nächste Rückschlag: Nach knapp sechs Monaten Wartezeit steht die Mac-Version der Städtesimulation "SimCity" jetzt endlich zum Herunterladen bereit - und bereitet vielen Mac-Nutzern prompt Probleme.
Seit Donnerstagabend ist die Software erhältlich und die Download-Server scheinen dem ersten Andrang gewachsen zu sein. Doch viele Spieler scheitern offenbar an technischen Problemen, berichten "Engadget" und "The Verge". In Foren beklagen sich etliche Mac-User über Hürden bei der Installation . Manche Spieler kritisieren die mangelhafte grafische Darstellung, andere beschweren sich, dass das Spiel nicht starte.
Eine EA-Sprecherin hat SPIEGEL ONLINE bestätigt, dass es wohl einige Schwierigkeiten beim Start gegeben habe. "Wir haben die Probleme registriert", heißt es bei dem Spielehersteller. Man prüfe die Vorgänge und das "SimCity"-Entwicklerteam "begleitet den Start rund um die Uhr", sagte die Sprecherin.
Unkonventionelle Lösungsvorschläge
Auch über Twitter haben sich die Entwickler an die Fans gewandt : "Wir haben mitbekommen, dass einige unserer Mac-Bürgermeister ein paar Unebenheiten auf der Straße erleben müssen." Ein beigefügter Link führt zu Installations-Anleitungen. Darin weisen die Entwickler die Spieler an, wie sie die Probleme umgehen können - darunter auch recht unkonventionelle Lösungsvorschläge. Ein Installations-Tipp wurde 14-Mal überarbeitet und gibt neben dem klassischen Neustart-Hinweis auch Empfehlungen wie: "Einige Spieler haben herausgefunden, dass es hilft, das Betriebssystem auf Englisch umzustellen, um das Problem zu lösen."
Die Startschwierigkeiten erinnern an die Veröffentlichung der PC-Version. Bereits damals hatte es massive Probleme gegeben. Als "SimCity" im März dieses Jahres veröffentlicht wurde, war die Simulation tagelang kaum oder überhaupt nicht spielbar, weil die Server des Herstellers unter dem Ansturm zusammengebrachen.
Das PR-Desaster für EA und das Spielestudio Maxis war damals so groß, dass Electronic Arts sogar Marketingpartner vorübergehend aufforderte, die Werbetexte für "SimCity" von einigen Websites zu entfernen. Als Entschädigung bekamen die Spieler ein kostenloses Downloadspiel aus dem EA-Sortiment angeboten.