Smarty Ring: Der Smartring als Handyzubehör - DER SPIEGEL
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Smartring statt Smartwatch Dieser Ring geht ans Telefon

Auf die Smartwatch folgt der Smartring: Während die großen Unternehmen noch versuchen, Anwender für klobige Elektro-Uhren zu begeistern, will ein Start-up jetzt ganz ähnliche Funktionen als Fingerschmuck anbieten.
Smarty Ring: Handy-Fernsteuerung an Finger
Smarty Ring: Handy-Fernsteuerung an Finger

Smarty Ring: Handy-Fernsteuerung an Finger

Foto: indiegogo.com
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Smartwatches, schlaue Uhren, sind der letzte Schrei der Hightech-Branche. Mit so einem Info-Klotz am Arm soll sich der technikbewusste Zeitgenosse von seinen nicht-nerdigen Mitmenschen absetzen können. Wer jedoch keine Lust hat, einen "Ziegelstein ums Handgelenk" zu tragen, wie "The Verge" es beschreibt , soll bald über eine leichtere Alternative verfügen können: den Smartring.

Das grün oder blau leuchtende Ding trägt den Namen "Smarty Ring" und soll so wie eine Smartwatch mit dem Smartphone seines Trägers zusammenarbeiten. Informationen stellt der elektronische Ring auf einem LED-Bildschirmchen dar. Die versprochenen Möglichkeiten ähneln denen der smarten Armbanduhren.

So informiert der Smarty Ring laut Konzept über verpasste Anrufe, Textnachrichten und E-Mails sowie Statusmeldungen von sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Hangout und Skype. In einer erweiterten Version beherrscht der Ring auch die Steuerung des Handys, was beim Fotografieren oder Musikhören praktisch sein soll. Eine Zeitanzeige ist natürlich auch dabei. Die Datenverbindung soll per Bluetooth 4.0 erfolgen.

Der Ring unterstützt sowohl Android als auch iOS. Je nach Funktionsumfang variiert der Preis und reicht von 70 Dollar für das Einsteigermodell bis zu 275 Dollar für die Top-Version.

Am 11. November stellten die Smartring-Macher ihr Projekt auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo ein. Ihr Ziel war es, binnen eines Monats 40.000 Dollar Investitionskapital zusammenzubekommen. Tatsächlich steht der Zähler am 11. Dezember, dem letzten Tag der Frist, bereits bei mehr als 150.000 Dollar . Von den 1000 angebotenen Ringen für 175 Dollar pro Stück sind über 500 verkauft. Ab April 2014 sollen die Geräte ausgeliefert werden.

meu