Studie: Lost in Webspace - DER SPIEGEL
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Studie Lost in Webspace

Jeder dritte Surfer findet nichts, fand eine Studie der Düsseldorfer Fachhochschule heraus.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Düsseldorf - Die mangelnde Attraktivität vieler Internet-Seiten gefährdet nach Expertenmeinung den weiteren Siegeszug des Internet im Bereich Wirtschaft und Werbung. Jeder dritte Surfer findet nach einer neuen Studie der Düsseldorfer Fachhochschule im Internet keine der gewünschten Informationen, resümiert Forschungsleiter Gerhard Schub von Bossiazky.

Mehr Nutzer - weniger Qualität

Zwei bis sieben nachgeordnete Seiten schaffen die User, mehr geht nicht. Und dabei finden die meisten Informationen nicht den Weg zum Benutzer. Die werden zwar immer mehr - die Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung errechnete allein in diesem Jahr eine Zunahme von 30 Prozent. Auch die Umsätze mit Onlinewerbung verdoppelten sich im Vorjahresvergleich auf 300 Millionen Mark, meldete der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft. Aber wenn die Qualität nicht stimme und der Benutzer nichts finde, gefährde das den weiteren wirtschaftlichen Erfolg, sagte ein GfK-Sprecher.

Mit neuen Methoden zur Analyse von Homepages wollen die Düsseldorfer Forscher nun Web-Designer beraten. Rund hundert Testpersonen surften für die Studie über den Zeitraum von sechs Monaten unter Realbedingungen im Netz.