Deutsche Telekom: Warnung vor gefährlicher Spam-Welle - DER SPIEGEL
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Spam-Welle Telekom warnt vor gefährlichen E-Mails

"Have you already seen it?" - Wer so eine Frage in einer E-Mail von einem unbekannten Absender liest, sollte vorsichtig sein. Denn klickt man auf den mitgeschickten Link, bekommt unter Umständen jeder aus dem Adressbuch nervige Post.
Telekom-Logo auf dem Dach der Konzernzentrale in Bonn: Der E-Mail-Server sei nicht gehackt worden
Telekom-Logo auf dem Dach der Konzernzentrale in Bonn: Der E-Mail-Server sei nicht gehackt worden

Telekom-Logo auf dem Dach der Konzernzentrale in Bonn: Der E-Mail-Server sei nicht gehackt worden

Foto: Oliver Berg/ dpa
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Die Deutsche Telekom warnt vor einer Welle von Spam-E-Mails. Die E-Mails hätten gefälschte Absender-Adressen und enthielten einen Link. Werde dieser vom Empfänger angeklickt, könne der Account des Nutzers zum Versand weiterer Spam-E-Mails missbraucht werden, teilt das Unternehmen mit . Der E-Mail-Server der Telekom sei nach bisherigen Erkenntnissen nicht gehackt worden, hieß es am Mittwoch.

Die aktuell verbreiteten Mails seien auf Englisch verfasst und hätten einen unverfänglichen Eintrag im Betreff. Die Anrede laute in der Regel "Hey" oder "Hello!". Mit Sätzen wie "Have you already seen it?" ("Hast du das schon gesehen?") sollen die Empfänger animiert werden, auf den beigefügten Link zu klicken.

Klicke der Nutzer tatsächlich, würden Nachrichten an Kontakte aus dem Adressbuch des Nutzers verschickt. Die Nachrichten gingen nicht vom Postfach des Kunden ab und liefen damit nicht über die Server der Deutschen Telekom, erklärte das Unternehmen.

Das können Sie tun, wenn Sie geklickt haben

Nach Einschätzung der Deutschen Telekom sind "vermutlich sämtliche E-Mail-Anbieter" betroffen - also nicht nur Kunden mit einem Postfach bei T-Online.de. Es sei auch nicht auszuschließen, dass über die Spam-E-Mails Schadsoftware auf die Rechner der Empfänger gelange.

Die Telekom rät Nutzern, die einen solchen Link bereits angeklickt haben, mit einem aktuellen Virenscanner nach Schadsoftware zu suchen und diese unschädlich zu machen. Dies sei wichtig, da die Schadsoftware sonst Passwortänderungen nachverfolgen könnte. Anschließend sollten die betroffenen Nutzer ihre Passwörter auf allen Geräten und das des E-Mail-Accounts ändern.

juh/dpa/AFP