Twitter Mute-Funktion: Stummschalten statt Blockieren - DER SPIEGEL
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Mute-Funktion Twitter erlaubt Stummschalten nerviger Nutzer

Schon lange forderten Twitter-Nutzer eine Funktion, die es zumindest zeitweise erlaubt, andere Nutzer auszublenden. Nun hat das Unternehmen mit einer Stummschaltfunktion reagiert.
Twitter-Logo: Stummschaltfunktion freigegeben
Twitter-Logo: Stummschaltfunktion freigegeben

Twitter-Logo: Stummschaltfunktion freigegeben

Foto: KACPER PEMPEL/ Reuters
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Ein Buchautor macht nichts anderes mehr, als sein neues Werk zu bewerben? Ein Freund zeigt nur noch Urlaubsfotos? Bei Twitter lassen sich akut nervende Nutzer künftig stummschalten. Die Funktion wird in den kommenden Wochen für alle Mitglieder des Netzwerks aktiviert, teilt das Unternehmen mit . Die Option wird in den Twitter-Apps für iPhone und Android angeboten, aber auch in der Webversion des Dienstes.

Aufrufen lässt sich die neue Funktion über das Zahnradsymbol in den Nutzerprofilen . Ein stummgeschalteter Nutzer wird unsichtbar, im persönlichen Nachrichtenstrom tauchen seine Aktivitäten also nicht mehr auf. Er kann zwar weiter auf Beiträge antworten, diese weiterleiten oder markieren - der Nutzer, der ihn stummgeschaltet hat, bekommt davon aber nichts mehr mit.

Vom Zahnrad abgesehen, lässt sich zum Stummschalten bei einem beliebigen Tweet auf den "Mehr"-Button klicken. Auf diesem Weg wird dem Nutzer die Option ebenfalls angeboten.

Im Gegensatz zum Blockieren oder Entfolgen bleiben beide Nutzer beim Stummschalten weiter vernetzt, sie können sich zum Beispiel nach wie vor Direktnachrichten schreiben. Unliebsame Twitter-Mitglieder, die man nicht vor den Kopf stoßen will, lassen sich so unauffällig ignorieren.

mbö/dpa

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