Umfrage Politik online - reine Werbung oder Reform?
Alle Jahre wieder zur Wahlkampfzeit ist das große Facelifting angesagt: Mit allen Mitteln web-designerischer Schönheitsschirugie bringen die politischen parteien ihre Webseiten auf Vordermann, gebähren Aktionen und Parolen, mit denen sie um die Gunst der web-aktiven Bevölkerung buhlen. Guido Westerwelle, Frontmann der FDP, verfiel gar auf den Gedanken, seine virtuelle 18plus-Partei zur "Internet-Partei" zu küren, zur "politischen Heimat der Generation @".
Das ist hip und cool und klingt gut in jungen Ohren - aber ist es auch ernst gemeint?
Dass das Internet mit seinen Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten das Potenzial hätte, Politik tatsächlich wieder näher an den Bürger heran zu bringen, steht außer Frage. Nur, wollen die Parteien das wirklich? Ihre Meinung ist gefragt!