Urteil: "Internet-Babys" sollen in die USA - DER SPIEGEL
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Urteil "Internet-Babys" sollen in die USA

Belinda und Kimberley, die über das Web doppelt verkauften Babys, bleiben nicht in England, sondern sollen zurück in die USA. Damit ist das Tauziehen um die Babys aber noch nicht beendet.
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London - Ein Gericht in London entschied am Montag, dass die acht Monate alten Mädchen zu Pflegeeltern in den US-Bundesstaat Missouri gebracht werden müssen. Die Kinder sollten in Missouri bleiben, bis das dort anhängige Sorgerechtsverfahren entschieden sei. Das britische Ehepaar Alan und Judith Kilshaw, das die Zwillinge adoptiert und nach Europa geholt hatte, erwägt, gegen die Entscheidung in die Berufung zu gehen.

Die Zwillinge waren gleich zweimal vermittelt worden: an das kalifornische Ehepaar Vickie und Richard Allen und an die Kilshaws. Vickie Allen sagte Reuters nach dem britischen Gerichtsbeschluss, möglicherweise wollten sie und ihr Mann auf das Sorgerecht für Kimberley und Beverley klagen, allerdings erst nach Beilegung derzeit anhängiger Rechtsstreitigkeiten. Richard Allen wird unter anderem die sexuelle Belästigung zweier junger Mädchen vorgeworfen. Auch die leibliche Mutter von Kimberley und Belinda, Tranda Wecker, und der biologische Vater Aaron Wecker erheben getrennt voneinander Anspruch auf das Sorgerecht.