US-Haushaltsstreit bremst "Space Night" - DER SPIEGEL
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Bayerischer Rundfunk US-Haushaltsstreit bremst "Space Night"

Die neuen Folgen der nächtliche Weltraumsendung "Space Night" verzögern sich: Der Bayerische Rundfunk nutzt für die Sendung Bildmaterial der US-Raumfahrtbehörde Nasa. Doch dort wurden viele Mitarbeiter in den Zwangsurlaub geschickt.
Aufnahme des Nasa-Röntgenteleskops "Chandra": In einer weit, weit entfernten Galaxie
Aufnahme des Nasa-Röntgenteleskops "Chandra": In einer weit, weit entfernten Galaxie

Aufnahme des Nasa-Röntgenteleskops "Chandra": In einer weit, weit entfernten Galaxie

Foto: NASA/ Reuters
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München - Fans der "Space Night" im Bayerischen Fernsehen müssen auf eine Neuauflage der Sendung noch etwas länger warten - Grund ist der US-Haushaltsstreit. Der Sender braucht die Unterstützung der US-Weltraumbehörde Nasa, die aktuelles Filmmaterial aus dem All zur Verfügung stellt. Die Archivmitarbeiter der Nasa seien aber wegen der Haushaltskrise in den unbezahlten Urlaub geschickt worden, teilte der BR am Montag in München mit.

Möglicher neuer Starttermin soll der 15. November sein. Ursprünglich war der 1. November geplant. "Das Bayerische Fernsehen hofft, dass in den nächsten Wochen die eingeplanten Weltraumaufnahmen in München eintreffen", heißt es in der Mitteilung. Künftig solle neues HD-Filmmaterial ausgestrahlt werden, das Aufnahmen der Erde aus dem All zeigt. Im Rahmen der "Space Night" werden nachts Bilder aus dem Weltall, untermalt von sphärischer Musik, gezeigt.

Im Januar hatte der BR angekündigt, die Sendung nach 20 Jahren abzusetzen. Ein Grund waren angeblich gestiegene Kosten aufgrund einer Gebührenreform der Gema. Außerdem sah der BR Modernisierungsbedarf. Nach heftigen Protesten von Fans beschloss der Sender, die "Space Night" wieder aufzunehmen und künftig Gema-freie Musik zu verwenden, die die Zuschauer auf der Internetseite nun selbst hochladen können.

ore/dpa

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