Webcams im Sturm: Düstere Aussichten - DER SPIEGEL
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Webcams im Sturm Düstere Aussichten

Vom Hamburger Hafen über diverse Insel- und Offshore-Kameras bis hinauf zum Brocken: Wir haben Links zu den Orten, wo man heute bestimmt nicht sein will. Da tobt der Blanke Hans, da heult der Wind.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Versprechen Sie sich nicht zu viel. Webcams mögen witzig sein, doch selbst bei bestem Wetter bieten sie nur selten gute Bilder. Heute pfeift "Kyrill" über das Land - und bei den meisten Webcams sieht man vor allem, dass man nichts mehr sieht. Etliche der Nordsee-Kameras sind bereits ausgefallen. Sei es, dass der Wind ihnen den Garaus machte, sei es, dass sich zu viele Menschen für ihre Bilder interessierten.

Über einige Kameras aber bekommt man Bilder, die ahnen lassen, was da abgeht: Zwar tuckern im Hamburger Hafen noch die Schlepper, doch liegen die Pötte so schräg im Wind, als träumten sie davon, wie Motorräder in Kurvenlage zu gehen.

Doch die meisten Webcam-Bilder zeigen wenig Leben. Ganz einsame Orte sind das heute. Einsam und menschenleer sind derzeit nicht nur die von uns herausgesuchten Extreme, sondern auch die meisten Marktplätze im Lande. Die Hubschrauberplattform des Windparks vor Borkum liegt grau und menschenleer da - und nur ab und zu sieht man, wie das Wasser über dem Asphalt zusammenschlägt. Und auf dem Brocken rappeln die Kameras so sehr, dass klare Konturen nicht mehr auszumachen sind. Sehen Sie selbst (fast nichts): siehe Linkverzeichnis.

pat