Webcomics: Diese Frauen sind ehrlich witzig - DER SPIEGEL
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Frauen im Webcomic: Diese Webcomics sind von Frauen gezeichnet

Foto: Johanna Baumann

Frauen im Webcomic Heldinnen voller Selbstzweifel

Unverblümt und radikal subjektiv: Junge Zeichnerinnen sprechen in ihren autobiografischen Webcomics Erfahrungen an, die Frauen bisher peinlich oder zu privat waren. Ihre Offenheit macht sie zu Vorbildern.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Sarah Andersen war eine der Ersten, die mit ihren radikal subjektiven Comic-Strips ein vor allem weibliches Onlinepublikum begeisterte. Seit 2013 postet die US-amerikanische Illustratorin regelmäßig einen ihrer brutal ehrlichen Comics im Internet. Sie selbst ist die Heldin der Serie "Sarah's Scribbles " und sie ist alles andere als heldenhaft, sondern tollpatschig, introvertiert und oft von Selbstzweifeln zerfressen.

"Sarah's Scribbles" fühlt sich beim Lesen an wie eine öffentliche Therapiesitzung mit zig Millionen Zuschauern. Gleichzeitig ist die Serie oft zum Brüllen komisch. Junge Frauen auf der ganzen Welt erkennen sich in der glubschäugigen Figur mit dem Wuschelkopf wieder, teilen die Geschichten in den sozialen Medien oder kaufen "Sarah's Scribbles"-Merchandise Artikel.

Der erfolgreiche Seelenstriptease im Comicformat hat Nachahmer gefunden. Auch in Deutschland thematisieren inzwischen mehrere Zeichnerinnen ihr Leben als notorische Aufschieber, als Kindsköpfe und Nerds, als verfressene Couchpotatoes und Feinde jeden Schönheitsideals - als ganz normale Menschen, unperfekt und liebenswert.

In dieser Fotostrecke zeigen wir Ihnen die schönsten und lustigsten Webserien einiger weiblicher Nachwuchstalente zum Durchwischen:

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