Instant-Messenger WhatsApp dementiert Verkaufsgerücht
WhatsApp: Verkauf steht nicht an, heißt es bei dem Unternehmen
Foto: dapdEs gibt keine Verkaufsgespräche mit Google: Mit dieser Aussage zitiert das Techblog "AllThingsD" Neeraj Arora, den Chef der WhatsApp-Business-Abteilung . Obwohl sich seine Stellungnahme anscheinend auf diese Information beschränkt, dementiert Arora damit zumindest eine Meldung, die seit Freitag für Diskussionen sorgte: "Digital Trends" hatte auf Basis einer ungenannten Quelle berichtet, dass WhatsApp und Google seit vier bis fünf Wochen über einen Verkauf verhandeln .
Google, das den Bericht bislang nicht kommentiert hatte, soll den Informationen von "Digital Trends" zufolge knapp eine Milliarde Dollar für den Instant-Messaging-Dienst geboten haben. Zahlreiche Medien hatten diese Meldung aufgegriffen, auch SPIEGEL ONLINE. Über einen Verkauf von WhatsApp hatte es bereits häufiger Gerüchte gegeben. Im Dezember beispielsweise hatte "TechCrunch" berichtet, Facebook sei an einer Übernahme des Dienstes interessiert und führe entsprechende Gespräche .
WhatsApp zählt zu den beliebtesten Smartphone-Apps: Allein in Googles Play Store wurde die App über hundert Millionen Mal heruntergeladen. Die Software ermöglicht es den Nutzern verschiedener Smartphone-Betriebssysteme, plattformübergreifend zu kommunizieren: mit Nachrichten, aber auch mit Bildern und Videodateien.
Dabei finanziert sich WhatsApp nicht durch Gebühren für einzelne Nachrichten, sondern über ein Abo-Prinzip. Dieses von der Android-App bekannte Modell soll künftig auch bei der iOS-App eingesetzt werden soll. Von Übernahmegerüchten abgesehen, machte WhatsApp in der Vergangenheit mehrfach mit Sicherheitslücken Schlagzeilen.