www.deutschland.de Amtliche Visitenkarte
Im Sommer soll die Seite nach einer Testphase, die am 1. März begann, vollständig starten. Die Bundesregierung will dort in fünf Sprachen Informationen zu Staat, Wirtschaft, Tourismus, Kultur und anderen Themen zusammenstellen. Die Seite soll mit großen deutschen Portalen verlinkt sein.
Sie soll "Visitenkarte" Deutschlands im Netz sein, so das Bundespresseamt zum Start des Probebetriebs. Qualität und Benutzerfreundlichkeit hat sich das Bundespresseamt auf die Fahnen geschrieben. "Schön umfangreich" soll die Seite sein, hieß es aus dem Amt. Im Prinzip sollen alle Anfragen, die jemand zu Deutschland hat, dort "ganz praktisch" beantwortet werden. Bis hin zu der Frage, bei wem Bürger ihren Bauantrag stellen müssen.
Bleibt dennoch eine Frage offen nach dem Deutschland.de-Surfen, sollen Mitarbeiter in einem E-Mail-Center weiterhelfen. Die Qualität will das Bundespresseamt durch die Zusammenarbeit mit Kultur-, Medien- und politischen Organen gewährleisten. Bund und Länder arbeiten zusammen an dem Portal.
Per Gericht an die Bundesregierung
Es war nicht ganz leicht für die Bundesregierung, an die Seite zu gelangen. Zwei Jahre dauerte der Rechtsstreit, bis sich die Frankfurter Medianet GmbH, der die Seite vorher gehörte, zum Vergleich bereit erklärte. Medianet hat die Domain abgegeben, weil die Regierung sich verpflichtet hat, die Zwangsvollstreckung, die ihr nach einem ersten Urteil erlaubt war, einzustellen.
Die Seite betreibt Ponton-Lab aus Hannover, die für die Redaktion, Design und Pflege der Seite zuständig sind. DeTe-Systems, eine Telekom-Tochter, übernimmt die Pflege der Server, Datenbanken und Firewalls.
www.deutschland.de-Präsentation: Cebit Halle 8, Stand 15 und Pavillon D vor Halle 11