Zeitungsbericht MySpace will europäischer werden
Die "Financial Times" berichtet, Chris DeWolfe, Mitgründer und Chef von MySpace, wolle 11 Staaten vorrangig mit eigenen MySpace-Ausgaben bedienen, darunter Frankreich und Deutschland. Schon im Spätsommer sollen die ersten internationalen MySpace-Ausgaben ihrem neuen Europachef David Fischer zufolge an den Start gehen. Langfristig will man sich auch in Indien und China stärker engagieren.
Einen zweiten Wachstumsmarkt sieht DeWolfe in mobilen sozialen Networking-Angeboten. Er glaube, viele Mobilfunkanbieter könnten "MySpace als die Killer-Applikation betrachten" und sagte "bedeutsame Einnahmen" voraus, so die "Financial Times". Eine mobile MySpace-Variante könne in Europa schon "vor Ende des Jahres" starten.
Man strebe zudem Allianzen mit lokalen Mobilfunkbetreibern sowie mit Rechteinhabern von Fernsehformaten und Musik an. MySpace verkauft in den USA bereits Folgen der Fernsehserie "24", die zum kostenpflichtigen Download angeboten werden.
cis