11. September Mann täuschte eigenen Tod vor
New York - Der Anklage zufolge hatte der 34-Jährige aus Hongkong auf Hawaii Passbetrug begangen und war deswegen bereits im April 2001 verhaftet worden. Gegen Kaution war Steven Chin Leung jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Als dann die gekaperten Flugzeuge in die Zwillingstürme rasten, täuschte er seinen Tod vor.
Er habe keinen finanziellen Nutzen aus dem Täuschungsmanöver ziehen wollen, verteidigte sich der Mann nun vor einem Gericht in New York. Trotzdem bekannte er sich schuldig.
Nach Medienberichten gab sich Leung nach den Anschlägen als sein Bruder aus. Den Behörden legte er eine fingierte E-Mail vor, in der das Unternehmen Cantor Fitzgerald bestätigte, dass der vermeintlich Vermisste als Computertechniker angestellt war. Die Firma verlor 650 Mitarbeiter bei der Katastrophe - ihre Büros lagen in den obersten Stockwerken.
Nun drohen ihm bis zu 45 Jahren Gefängnis wegen mehrerer Betrügereien.