11. September Witwer klagt gegen Fluggesellschaft
New York - Die Boing 767 mit der Flugnummer AA 011, die auf dem Flug von Boston nach Los Angeles von der Gruppe um Terrorist Mohammed Atta entführt worden war, raste um 8.45 Uhr in den Nordturm des World Trade Center. Zum Zeitpunkt des Anschlags waren die Büros noch nicht voll besetzt. Trotzdem starben rund 2800 Menschen, als die Zwillingstürme kurz nacheinander kollabierten. Die Frau des Klägers war bereits an ihrem Arbeitsplatz eingetroffen, doch sie schaffte es nicht, sich zu retten.
Der Witwer fordert nun von der Fluggesellschaft American Airlines mehr als 50 Millionen Dollar. Durch die Summe sollen unter anderem die Leiden, der Schmerz über den Tod des geliebten Menschen und der wirtschaftliche Verlust ausgeglichen werden.
Der Fluggesellschaft und der Firma, die für die Sicherheitskontrollen am Bostoner Flughafen zuständig war, wird vorgeworfen, dass die Sicherheitsmaßnahmen nicht ausreichten, um das Risiko eines Terroranschlags zu verhindern.
Nach Angaben des Onlinedienstes der BBC ist es vermutlich die erste Klage, die von einem Hinterbliebenen eingereicht wurde, dessen Angehöriger im World Trade Center beschäftigt war.