Abbruchgefahr auf Hiddensee: Behörden sperren Steilküste - DER SPIEGEL
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Abbruchgefahr auf Hiddensee Behörden sperren Steilküste

Abbruchwarnung an der Küste: Auf Hiddensee droht das Steilufer abzusacken. Die Behörden warnen Touristen vor Spaziergängen in dem gefährdeten Gebiet. Nach dem Unglück auf der Nachbarinsel Rügen haben die Behörden Gefahrenstellen verstärkt unter Beobachtung.
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Hiddensee - Auf der Ostseeinsel Hiddensee ist die Steilküste gesperrt worden. In den vergangenen zwei Wochen hätten sich auf einem zwei Kilometer langen Abschnitt im Norden der Insel mehrere größere Risse und Spalten gebildet, sagte Frank Martitz vom Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft. Nun sei mit größeren Abbrüchen zu rechnen.

Ursache für Risse seien das Hochwasser der vergangenen Wochen und und die starken Niederschläge seit Sommer 2011. Das Wasser hätte den Fuß des Kliffs aufgeweicht.

Ende Dezember war ein zehnjähriges Mädchen auf der Nachbarinsel Rügen von einem Steilküstenabbruch erfasst worden. Die Suche nach der Leiche war vergeblich. Am Kap Arkona - der Nordspitze Rügens - waren mehrere tausend Kubikmeter Kreide und Erde auf eine Familie gestürzt. Die Mutter und die ältere Schwester des Mädchens konnten verletzt geborgen werden.

jbr/dpa