Aberglaube: Menschen aus Profitgier enthäutet - DER SPIEGEL
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Aberglaube Menschen aus Profitgier enthäutet

Zwei Männer haben gestanden in Tansania mehrere Menschen enthäutet zu haben. Den wertvollen Häuten, die sie an Geschäftsleute verkauft haben, wird eine besondere Kraft zugesprochen. Unter den Opfern war auch ein neunjähriger Junge.
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Arusha - Die Polizei im Süden Tansanias teilte mit, die Geschäftsleute hätten damit gerechnet, mit den Menschenhäuten ihren Reichtum zu steigern. Zwei Männer hätten in der Provinz Mbeya gestanden, mehrere Menschen getötet und abgezogen zu haben.

Eines der Opfer war den Angaben zufolge ein neunjähriger Junge, dessen enthäuteter Leichnam später in einen Fluss geworfen wurde. Die beiden Männer wurden von der Polizei weiter verhört. In der Provinz Mbeya wird der menschlichen Haut eine besondere Kraft zugesprochen. Im Jahre 2003 wurden drei Fälle von Enthäutungen gemeldet, 14 Tatverdächtige sitzen seitdem in Untersuchungshaft.