Abgestellt Diana-Brunnen ist zu schlüpfrig
London - Nach mehreren Unfällen hat die Parkverwaltung den Brunnen abgestellt. Drei Besucher waren auf den nassen Granitstufen ausgerutscht und gestürzt. Alle drei mussten ins Krankenhaus gebracht werden, darunter auch ein Kind, das sich den Kopf aufgeschlagen hatte, berichten britische Zeitungen.
Nun soll ein Untersuchungsausschuss aus Konstrukteuren, Ingenieuren und Sicherheitsexperten klären, wie die rutschigen Gefahrenstellen beseitigt werden können. Das Wasser werde erst wieder angestellt, wenn keine Gefahr mehr besteht, sagte ein Sprecher der Parkverwaltung.
Königin Elizabeth II. hatte das Denkmal für Prinzessin Diana erst vor zwei Wochen eröffnet. Der ovale Granitring, durch den das Wasser in zwei Geschwindigkeiten fließt, soll nach Angaben der amerikanischen Designerin Katryn Gustafson Kindern wie Erwachsenen zum Spielen und zur Besinnung dienen. Der Brunnen solle ein "fröhliches Denkmal für eine wunderbare Frau" sein.
Das Wasser des rund 5,7 Millionen Euro teuren Brunnens musste in der vorigen Woche schon einmal abgestellt werden. Eine Pumpe war defekt, und Blätter hatten den Abfluss verstopft. Noch vor der Eröffnung war das Denkmal als "Schlossgraben ohne Schloss", "Abwasserkanal" und "Planschbecken" geschmäht worden.