Absage: Moldawien lässt Raab nicht starten - DER SPIEGEL
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Absage Moldawien lässt Raab nicht starten

Als Langläufer wollte Stefan Raab für Moldawien bei den Olympischen Winterspielen antreten - doch die Sportfunktionäre des Landes machten dem TV-Entertainer einen Strich durch die Rechnung.
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Köln - Das Nationale Olympische Komitee (NOK) Moldawiens nahm den TV-Moderator nicht in die Ski-Langlauf-Mannschaft auf, die im Februar bei den Winterspielen in Salt Lake City für das Land starten wird. "Stefan ist enttäuscht, aber er gibt sich nicht geschlagen", kommentierte Raabs Sprecherin Kerstin Daniel in Köln die Absage Moldawiens.

Um an den Spielen teilnehmen zu dürfen, war der 35-jährige Profi in Sachen Selbstvermarktung angeblich sogar bereit, die Staatsbürgerschaft des osteuropäischen Landes anzunehmen. Die Zustimmung der Sportfunktionäre wollte er sich erkaufen. Er versprach dem moldawischen NOK eine Spende von 510.000 Euro, falls sie ihn ins Kader aufnehmen würden. Die Summe wollte er zusammen mit Sponsoren sammeln. "Da die Aktion nicht stattfindet, wird das Geld nicht fließen", erklärte die Sprecherin nun. Doch ganz hat der TV-Spaßvogel den Traum von der Sportlerkarriere noch nicht begraben. Schließlich, so Daniel, gebe es noch viele Olympische Spiele.