Melania Trump Abschiedstränen
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Von Anfang an hieß es, sie verabscheue Washington. Doch nun tauchen Hinweise auf, dass Melania Trump, 51, ehemalige First Lady der USA, durchaus eine Bindung zum Weißen Haus aufgebaut haben könnte. In dem neuen Buch von Bob Woodward und Robert Costa, »Peril«, wird die Abschiedsszene vom 20. Januar dieses Jahres geschildert, als Familie Trump das Weiße Haus endgültig räumen musste. Die Angestellten hatten demnach kurz vor acht Uhr am Morgen Aufstellung genommen, das Ehepaar schritt die Reihen ab: »Melania trug eine Sonnenbrille«, heißt es. »Die, die ihr zum Abschied nahe kamen, konnten Spuren von Tränen sehen.«
Diese Emotionalität überrascht auch deswegen, weil Melania Trump immer wieder als kühl, distanziert und abweisend wahrgenommen wurde. Gegen eine traditionelle Rolle als Mutter der Nation schien sie sich zu wehren. Deutlich wurde das alle Jahre wieder zu Weihnachten, wenn sie der Tradition gemäß der Öffentlichkeit die – manchmal schrille – Dekoration im Weißen Haus per Videoauftritt präsentierte. Freude machte ihr das erkennbar nicht, etwas steif wirkte sie dabei immer, fluchtbereit, wie es schien, mit dem Mantel auf den Schultern. Als wäre sie nicht die Hausherrin, sondern eine misstrauische Besucherin.