Absturz der Schwebebahn Prozess in Wuppertal begonnen
Vor knapp anderthalb Jahren stürzte die Schwebebahn in Wuppertal in die Tiefe. Fünf Menschen starben, 45 wurden verletzt. Jetzt müssen sich acht Mitarbeiter der Stadtwerke und einer Stahlbaufirma vor Gericht wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung verantworten.
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Wuppertal - Werden die Angeklagten schuldig gesprochen, können Haftstrafen bis zu fünf Jahren verhängt werden. Bei dem Unfall am 12. April 1999 war ein Wagen der Wuppertaler Schwebebahn aus der Führungsschiene gesprungen und zehn Meter tief in die Wupper gestürzt. Ausgelöst worden war der Unfall nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft durch Schlampereien bei Sanierungsarbeiten an der Schwebebahn. Arbeiter hatten vergessen, eine zur Sicherung der Bauarbeiten an der Fahrbahn befestigte Stahlkralle zu entfernen. Es war das erste Mal in der fast 100-jährigen Geschichte des weltweit einmaligen Verkehrsmittels, dass Menschen bei einem Unfall ums Leben kamen.