Absturz-Theorie Heckstrudel eines Jumbos beschädigte Airbus
New York - Bei der Untersuchung des Airbus-Absturzes vom Montag in New York gehen die Ermittler auch der Theorie nach, dass Luftstrudel eines vorausfliegenden Jumbo-Jets das Flugzeug beschädigt haben könnten. Ein Ermittler des Verkehrssicherheitsamtes NTSB, George Black, sagte am Dienstag, auf dem Cockpit-Tonband sei kurz vor dem unkontrollierten Sturzflug zweimal ein lautes Rasseln zu hören gewesen. Black nannte es auffällig, dass das Heckleitwerk weit weg vom Rumpf gefunden wurde, wie vorher auch die beiden Triebwerke. Das Leitwerk werde nun eingehend untersucht. Zweieinhalb Minuten vor dem Airbus war eine Boeing 747 der Japan Airlines gestartet - zwei Minuten sind zwischen zwei Starts üblich.
Nach dem Fund des Flugdatenschreibers sagte Black, es seien nun alle Teile des Airbus zusammen, um am Mittwoch mit einer umfassenden Untersuchung und dem Abgleich der einzelnen Informationen zu beginnen. "Eine erste Untersuchung hat keine Hinweise auf ein wie auch immer geartetes internes Versagen der Triebwerke ergeben", sagte Black. Doch würden die beiden Turbinen zur genaueren Untersuchung in das Wartungswerk des Flugzeugeigners American Airlines geschickt. Zu einer der in den Medien diskutierten Theorien hatte gehört, dass eines der Triebwerke Vögel angesaugt haben könnte.