Acht Tote Einkaufszentrum in China eingestürzt
Peking - Nach offiziellen Angaben sind bei dem Unglück in der Stadt Dongguan weitere 32 Personen verletzt worden. Das dreistöckige Gebäude war am Freitagmittag gegen 14.15 Uhr Ortszeit in sich zusammengebrochen. 24 Stunden nach dem Unglück stellten die Einsatzkräfte die Rettungsarbeiten am Samstagnachmittag ein. Ursprünglich hatten Medien berichtet, mehr als 100 Menschen seien bei dem Einsturz verschüttet worden. Aus Behördenkreisen verlautete jedoch, die Einsatzhelfer hätten alle Trümmer durchsucht, ohne auf weitere Tote zu stoßen.
Als das gut besuchte Einkaufszentrum einstürzte, waren Arbeiter gerade dabei, das dritte Stockwerk zu bauen. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, hätten diese kurz vor dem Einsturz Risse in dem Gebäude festgestellt. Die dritte und die bereits im Oktober fertig gestellte zweite Etage des 1992 errichteten Centers seien illegal auf das ursprünglich einstöckige Gebäude gesetzt worden, sagte ein Feuerwehrmann aus dem benachbarten Ort Chiling an der Unglücksstelle. Die Polizei nahm drei Architekten und Ingenieure vorläufig fest.
Dongguan liegt in der südchinesischen Provinz Guangdong nahe der Provinzhauptstadt Guangzhou, knapp 100 Kilometer von Hongkong entfernt. Die Stadt gilt als eine der ersten Boomstädte. Wegen des rasanten Wirtschaftswachstums in den vergangenen Jahren werden Gebäude oft sehr schnell und ohne Genehmigung errichtet.