Achterbahn-Rekord Zum Schlafen in die Loopings
Hamburg - Die Japaner hatten es 2002 geschafft, ins Guinness-Buch der Rekorde zu kommen. Der 43-jährige Amerikaner wird sie nun verdrängen. In einer Achterbahn des Holiday Parks in Haßloch in der Pfalz fuhr der Hochschullehrer aus Chicago nach 35,5 Stunden einfach weiter, um diesen Rekord zu übertreffen. Am Samstagmittag war er schon 48 Stunden unterwegs.
Gefeiert wurde in der Nacht aber nicht groß, als der alte Rekord eingestellt war: Man habe Rodriguez "ein Sektglas in die Hand gedrückt" und ein paar Worte gewechselt, sagte der Marketingleiter des Parks, Rudi Mallasch. Der völlig in Decken und Schaumstoffmatten eingewickelte Rekordfahrer habe aber nichts getrunken.
Sein Wunsch nach Schlaf sei spürbar gewesen. Nachts steigt er "zum Schlafen" von der bis zu 62 Meter hohen und 120 Stundenkilometer schnellen "GeForce"-Achterbahn in eine kleinere Bahn mit Loopings um.
Die "Guinness"-Regeln besagen, dass der Wettbewerber rund um die Uhr fahren muss und nur alle acht Stunden 15 Minuten Pause machen darf.