Ägypten: Mindestens elf Touristen sterben bei Busunfall - DER SPIEGEL
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Ägypten Mindestens elf Touristen sterben bei Busunfall

Tödliches Überholmanöver: Ein Reisebus wurde in der Nähe des ägyptischen Badeorts Hurghada zum Roten Meer von einem Lastwagen gerammt, mehrere Menschen starben. Über die Zahl der Opfer gab es unterschiedliche Angaben.
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Kairo - Der Bus war mit etwa zwei Dutzend Urlaubern aus Deutschland, Serbien, Tschechien und Schweden auf dem Weg in die oberägyptische Tempelstadt Luxor. Ein Lastwagen auf der Gegenseite habe ein anderes Fahrzeug überholen wollen und den Reisebus mit voller Wucht gerammt, sagte ein Polizeisprecher.

Ersten Angaben zufolge sollen bei dem Unglück am Donnerstag elf oder zwölf Menschen ums Leben gekommen sein, darunter acht ausländische Urlauber und einige ägyptische Begleiter. Zehn weitere Touristen seien verletzt worden, zwei von ihnen schwer.

Dem Auswärtigen Amt lagen bislang keine Informationen über deutsche Urlauber in dem Bus und mögliche Unfallopfer vor. Die deutsche Botschaft in Kairo sei eingeschaltet und bemühe sich im Kontakt mit den Behörden vor Ort um Erkenntnisse zu dem Unglück, sagte ein Ministeriumssprecher in Berlin.

Die ägyptischen Straßen zählen zu den gefährlichsten der Welt. Viele Fahrer halten sich nicht an die Verkehrsregeln, so dass es immer wieder zu schweren Unfällen kommt.

siu/AFP/dpa