Äquatorial-Guinea: Flugzeug mit 55 Passagieren abgestürzt - DER SPIEGEL
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Äquatorial-Guinea Flugzeug mit 55 Passagieren abgestürzt

Eine Maschine der Fluggesellschaft Equatair ist mit 55 Menschen an Bord abgestürzt. Kurz nach dem Start in Malabo war das Flugzeug von den Radarschirmen verschwunden. Augenzeugen berichteten, die Antonov 32 sei brennend in den Dschungel gestürzt. Überlebt hat niemand.
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Malabo - Die Maschine wurde seit ihrem Start vom Flughafen der Hauptstadt Malabo gestern Morgen vermisst. Militär und Rotes Kreuz seien inzwischen an der Absturzstelle angekommen, die 17 Kilometer vom Flughafen entfernt liege, hieß es. Mit Hubschraubern machen sich Rettungskräfte aus der Luft ein Bild von der Unglücksmaschine. "Niemand hat überlebt, das Flugzeug wurde zerstört", sagte Regierungssprecher Alfonso Nsue Mokuy.

An Bord des Inlandsfluges befanden offiziellen Angaben zufolge 55 Menschen, darunter sechs Crewmitglieder. Ein Flughafenangestellter ging aber davon aus, dass sich rund 80 Menschen in der 42-sitzigen Maschine befunden haben. Das Flughafenpersonal in dem Land wird oft mit Schmiergeld dazu gebracht, zusätzliche Passagiere an Bord zu lassen.

Das Flugzeug war auf dem Weg von Malabo, das auf einer Insel vor der Atlantikküste liegt, in die Stadt Bata auf dem Festlandsteil von Äquatorial-Guinea. Die Inlands-Fluglinien des Landes benutzen meist veraltete Maschinen sowjetischer Bauart, die auf Flughäfen anderer Länder in der Region keine Landeerlaubnis mehr erhalten.