Airbus-Absturz: Experten sollen Klarheit bringen - DER SPIEGEL
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Airbus-Absturz Experten sollen Klarheit bringen

Fachleute aus Frankreich, England und den USA sollen die Ursache des Flugzeugabsturzes von Bahrein klären. Das Airbus-Unglück hatte niemand der 143 Insassen überlebt.
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Manama/Kairo - Fünf französische Spezialisten des Flugzeugherstellers Airbus Industries sowie zwei britische Fachleute kamen bereits in dem Staat im Persischen Golf an. Heute werden außerdem Mitarbeiter der US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB erwartet. Alle Experten sollen die Untersuchungen der Fluggesellschaft und der örtlichen Behörden unterstützen. Der Airbus A320 war am Mittwochabend kurz vor dem Erreichen des Flughafens ins Meer gestürzt. Niemand überlebte.

Bisher ist den Angaben zufolge nur klar, dass die Besatzung dem Tower in Bahrein nichts Ungewöhnliches gemeldet hat. Der Airbus stürzte beim dritten Landeanflug ab. Airbus Industries erklärte, man habe bislang keinerlei Informationen über die mögliche Unfallursache.

Augenzeugenberichte, wonach kurz vor dem Absturz ein Triebwerk in Flammen aufgegangen war, wies die bahreinische Flugaufsichtsbehörde als "Spekulation" zurück. Auch Gerüchte, ein Pilotenfehler sei die Ursache des Unglücks, wurden nicht bestätigt.