Airbus-Absturz Leichen von Pilot und Flugbegleiter geborgen
Paris - 228 Menschen starben, als der Air-France-Flug 447 am 31. Mai aus immer noch ungeklärter Ursache in den Atlantik stürzte. Nur 50 Opfer konnten tot geborgen werden - darunter befindet sich auch die Leiche des Chefpiloten.
Flugkapitän Marc Dubois und ein Mitglied des Kabinenteams seien von den brasilianischen Gerichtsmedizinern eindeutig identifiziert worden, bestätigte Air France am Donnerstag in Paris.
Unternehmenschef Pierre-Henri Gourgeon habe den Familien der beiden Opfer bereits sein Beileid ausgesprochen.
Die französischen Ermittler kündigten unterdessen an, am 2. Juli einen ersten Bericht zu dem Unglück vorzulegen. Darin seien bisher bekannte Tatsachen zu dem Absturz des Airbus A330 zusammengefasst, teilte die Ermittlungsbehörde BEA am Donnerstag in Paris mit.
Bei der Flugzeugkatastrophe mitten über dem Meer kamen am Pfingstmontag auch 28 Deutsche ums Leben.
Über die genaue Zahl der bereits identifizierten Leichen gab es am Freitag zunächst keine zuverlässigen Informationen.
Das Auswärtige Amt hatte am Mittwochabend bestätigt, dass drei Deutsche unter den gefundenen Opfern sind, darunter eine Frau aus Hamburg, ein Mann aus Bayern und ein Deutsch-Brasilianer. Aus der Gerichtsmedizin in der Hafenstadt Recife hatte es zuletzt offiziell geheißen, insgesamt seien elf Opfer identifiziert.