AKW-Unfall Leck in englischem Reaktor
London - Sensoren im Hauptbehälter meldeten den Austritt von Borsäure, teilten britische Beamte mit. Es wird angenommen, dass die Säure etliche Metallplomben angegriffen hat, die erst vor 18 Monaten ausgetauscht worden waren.
John McNamara, Sprecher des Kraftwerks, sagte, es gebe keinen Grund zur Beunruhigung. Der Unfall habe sich innerhalb der Sicherheitszone ereignet, nichts sei nach außen getreten. Arbeiter seien dabei, den Schaden zu reparieren. "Wir haben den Reaktor heruntergefahren, aber es arbeiten dort noch immer Leute", sagte der Sprecher.
McNamara sagte, es sei noch unklar, wann der Reaktor wieder ans Netz gehen werde. Ein Sprecher des Leiters der staatlichen Behörde für Gesundheit und Sicherheit sagte, die Anlage sei schon geraume Zeit undicht, es bestünde allerdings keine Gefahr für die Angestellten. Vertreter der Behörde überwachten die Reparaturarbeiten.