Albino-Kängurubaby: Alberts erster Ausflug - DER SPIEGEL
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Albino-Känguru: Albert guckt aus dem Beutel

Foto: Bernd Wüstneck/ dpa

Albino-Kängurubaby Alberts erster Ausflug

Was ist weiß, hat rote Augen und eine rosa Nase? Die neue Publikumsattraktion eines Zoos in Mecklenburg-Vorpommern. "Albert" ist ein Albino-Känguru - und wagte sich jetzt erstmals etwas weiter aus dem mütterlichen Beutel.
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Marlow - Darauf haben die Angestellten im Vogelpark Marlow lange gewartet: Am Donnerstag war Albino-Kängurubaby Albert erstmals auch außerhalb des mütterlichen Beutels zu sehen - und begeisterte die Besucher. Nach Schätzung von Park-Biologin Daniela Busch ist er etwa drei bis vier Monate alt.

Das Alter lasse sich nicht genau bestimmen, da Kängurus bei der Geburt nur etwa zwei Zentimeter groß seien und aus dem Geburtskanal direkt in den Beutel kletterten, so Busch. Känguru-Albinos sind äußerst selten. Im Durchschnitt gibt es nur einen Albino unter 10.000 Geburten. Albinos fehlen färbende Pigmente in Haut, Haaren und Augen.

In der begehbaren Känguru-Anlage leben derzeit zehn Tiere, ein Männchen und neun Weibchen. Fünf von ihnen trügen Junge mit sich herum, sagte Busch. Mit seinen etwa 30 Zentimetern Körperlänge sei Albert das größte dieser Jungtiere. Bennett-Kängurus wie Albert stammen ursprünglich aus Tasmanien, einer Insel im Südosten Australiens.

Nach eigenen Angaben wurde der Vogelpark Marlow 1994 gegründet. Auf 22 Hektar Fläche sind neben Kängurus unter anderem Pinguine, Papageien, Kraniche, Weißstörche und Flamingos zu sehen. Zudem gibt es einen Streichelzoo mit Schafen, Ziegen und Minischweinen.

ulz/dpa