Alpen Sieben Menschen sterben bei Lawinenunglücken
Wien/Crévoux - In den Alpen sind insgesamt sieben Menschen bei Lawinenunglücken gestorben. Drei Personen, darunter zwei Deutsche, kamen in Österreichs Bergen ums Leben. In Tirol riss ein Schneebrett kurz unterhalb des Gipfels des Hohen Rifflers einen Mann aus Dresden vor den Augen seines Freundes mit, sagte ein Polizeisprecher in Tirol.
Die beiden Ski-Tourengeher hatten gerade ihren Ausflug wegen starken Windes und Nebel abbrechen wollen. Der Freund fand den Verschütteten mit einem Suchgerät zwei Meter unter dem Schnee und grub ihn aus. Der Mann war bereits tot.
Auch im Salzburger Land starben zwei Menschen unter den Schneemassen. In Obertauern löste ein Ehepaar aus Tirol im freien Gelände eine Lawine aus und wurde mitgerissen. Der 62-jährige Mann prallte dabei gegen einen Baum und verletzte sich tödlich. In Scheffau riss ein Schneebrett zwei Tourengeher aus dem Raum Freilassing in Bayern mit, von denen einer unter den Schneemassen starb. Der andere Mann blieb dank seines Lawinen-Airbags an der Oberfläche und verletzte sich schwer.
In den französischen Alpen kamen bei einem Lawinenunglück vier Menschen ums Leben. Die Bergsteiger waren in der Gemeinde Crévoux im Département Hautes-Alpes auf einer Kletterroute in rund 2600 Metern Höhe unterwegs, als sie von der Lawine mitgerissen wurden. Ein Bergführer, der die Bergsteiger begleitete, alarmierte die Rettungskräfte. Die genaue Identität der Toten sowie ihre Nationalität sind unklar. Der Alpinisten-Webseite altituderando.com zufolge rutschen auf der Kletterroute immer wieder Schneemassen ab.