Amerikaner ist Weltmeister der Luftgitarre - DER SPIEGEL
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Luftgitarren-WM: Die Show zählt

Foto: Mauri Ratilainen/ dpa

Luftgitarren-WM Mit leeren Händen

Kaum ist Olympia vorbei, steht schon das nächste sportliche Großereignis vor der Tür: Im Finale der Luftgitarren-WM traten 15 Teilnehmer an - am Ende setzte sich ein Amerikaner durch.
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Er rockte so überzeugend wie kein anderer Teilnehmer - der US-Amerikaner Matt Burns hat bei der Luftgitarren-Weltmeisterschaft in Finnland den Siegertitel abgeräumt. Der Vorjahreszweite mit dem Künstlernamen "Airistotle" verwies am Freitagabend den russischen Titelverteidiger Kereel "Your Daddy" Blumenkrants auf Platz zwei.

Burns, der in den Vorjahren mehrfach knapp am Sieg gescheitert war, setzte sich mit seinem überzeugenden Finalauftritt in der Küstenstadt Oulu gegen 14 Mitbewerber durch und erhielt als Siegesprämie eine handgefertigte E-Gitarre - ein interessanter Gewinn, geht es den Luftgitarren-Virtuosen doch gerade darum, ohne Instrument, aber mit praller Show und in schrillen Outfits abzurocken.

Die deutschen Luftvirtuosen schnitten bei der WM eher enttäuschend ab: Der Deutsche Meister David Lang alias "Udo Wonz" aus Bad Neuenahr landete auf Rang acht, sein Landsmann Daniel "Moredrive" Oldemeier schied vor dem letzten Durchgang aus und wurde Zehnter.

Bereits zum 21. Mal konnten sich in Oulu die talentiertesten Virtuosen an der Luftgitarre messen. Die WM, die als kuriose Randveranstaltung startete, genießt heute einen Kultstatus.

eth/dpa