Ampel-Aus: So viele Spitzenbeamte haben SPD, Grüne und FDP rausgeworfen - DER SPIEGEL
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Personal in Bundesministerien So viele Spitzenbeamte hat die Ampel rausgeworfen

64 Spitzenbeamte wurden nach SPIEGEL-Informationen in den vergangenen Jahren in den Ministerien der Ampel entlassen. Manche Ressortchefs wechselten ihre Führungsriege munter aus, andere hielten sich zurück.
• aus DER SPIEGEL 47/2024
Innenministerium in Berlin
Innenministerium in Berlin

Innenministerium in Berlin

Foto: Arnulf Hettrich / IMAGO

Die Ampel hat in ihrer knapp dreijährigen Amtszeit 64 politische Beamte in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage der CDU-Abgeordneten Antje Tillmann hervor.

Meist Staatssekretäre und Abteilungsleiter betroffen

Betroffen sind meist Staatssekretäre und Ministerialdirektoren, die Abteilungen in den Ministerien führen. Spitzenreiter ist mit elf Rauswürfen das Innenministerium, gefolgt vom Wirtschaftsministerium mit acht. Das Verteidigungsministerium trennte sich von sechs Führungskräften.

DER SPIEGEL 47/2024

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Im Außenamt hingegen kam es nur zu einem Wechsel, genauso wie im Arbeitsministerium. Politische Beamte können von einem Tag auf den anderen ohne Angabe von Gründen in den Ruhestand versetzt werden. Vor allem nach Regierungswechseln häufen sich Entlassungen, wenn neue Ressortchefs Führungspositionen mit Vertrauten oder Sympathisanten der eigenen Partei neu besetzen.

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2023 wurden rund 5,7 Millionen Euro an Ruhegehältern an die entlassenen Spitzenbeamte bezahlt. Von Januar bis Oktober dieses Jahres waren es mehr als 5,1 Millionen Euro. Ein Staatssekretär verdient monatlich ein Grundgehalt von rund 16.100 Euro, ein Ministerialdirektor von rund 13.300 Euro. In den einstweiligen Ruhestand versetzte Beamte bekommen maximal drei Jahre lang bis zu 71,75 Prozent ihrer Dienstbezüge.

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