Anschlag in Jakarta Polizei veröffentlicht Phantombild
Jakarta - Der Verdächtige soll vor rund zwei Wochen den Kleintransporter gekauft haben, in dem der Sprengstoff deponiert war. Bei dem Anschlag auf das Marriott-Hotel waren am Dienstag mindestens zehn Menschen getötet und mehr als 140 verletzt worden. Als Drahtzieher des Attentats wird die radikalislamische Organisation Jemaah Islamiah vermutet.
Nach Angaben der indonesischen Behörden verdichten sich indes die Hinweise auf ein Selbstmordattentat. Die Bombe sei explodiert, als sich der Fahrer des Kleintransporters noch im Wagen befunden habe, sagte der Vizechef der Polizei von Jakarta, Nanan Sukarna.
Geheimdienstangaben zufolge plante Jemaah Islamiah bereits seit Wochen einen Anschlag in der indonesischen Hauptstadt. Dabei hätten sie auch mehrere Hotels als mögliche Terrorziele ins Visier genommen, darunter das Marriott.