Anthrax-Alarm Pentagon gibt Entwarnung
Washington - "Wir haben keine Hinweise darauf, dass sich Milzbranderreger in der Post befanden", sagte der stellvertretende Staatssekretär im Verteidigungsministerium, William Winkenwerder. Er bestätigte jedoch, dass automatische Sensoren in der Postverteilstelle des Ministeriums Milzbranderreger angezeigt hatten.
Obwohl sich zunächst der Erreger nicht nachweisen ließ, werde der Vorfall aber weiter untersucht. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wird die Post in der Verteilstelle seit Jahren routinemäßig bestrahlt, um mögliche biologische Kampfstoffe wie Milzbrandbakterien abzutöten. Dennoch sei es möglich, dass auch nach der Bestrahlung noch Alarm ausgelöst werde, wenn sich entsprechende Erreger in der Post befunden haben.
In der Poststelle des Pentagons sind 175 Personen beschäftigt. Weitere 100 Personen könnten während des Zustellprozesses mit der fraglichen Sendung in Berührung gekommen sein, teilte das Verteidigungsministerium mit. Allen wurde angeboten, vorsorglich Antibiotika zu nehmen und sich ärztlich untersuchen zu lassen.