Strand in Argentinien Tote und Verletzte nach Blitzeinschlag
Buenos Aires - Bei schweren Unwettern sind an einem argentinischen Strand vier junge Menschen von einem Blitz erschlagen worden. Wie die Nachrichtenagentur Télam berichtet, wurden 22 weitere Menschen verletzt, darunter sechs Kinder. Nach Angaben der Behörden waren die Todesopfer 16, 17, 19 und 21 Jahre alt.
Offenbar spielten sich am Strand im Badeort Villa Gesell, der rund 400 Kilometer südlich von Buenos Aires liegt, grauenvolle Szenen ab. "Ich sah eine Feuerkugel und hörte einen furchtbaren Knall", berichtete ein Augenzeuge. Ein Opfer sei beim Fußballspielen und ein weiteres auf einem Quad getroffen worden. Das Unwetteropfer auf dem Allradfahrzeug sei bei lebendigem Leib verbrannt. Mehrere Menschen seien einige Meter weit durch die Luft geflogen.
Gouverneur Daniel Scioli reiste an den Unglücksort und bedauerte die Toten. Er versprach Aufklärung, zeigte sich jedoch auch überzeugt, dass die Opfer hätten vermieden werden können, wenn sich die Strandbesucher an die geltenden Sicherheitsbestimmungen bei Unwettern gehalten hätten.