Argentinien Bus mit Grenzschützern verunglückt - mehr als 40 Tote
Unglücksstelle in Argentinien: Geplatzter Reifen soll Schuld sein
Foto: Trinuno Internet/ dpaMindestens 42 Mitglieder des argentinischen Grenzschutzes sind bei einem Busunfall ums Leben gekommen. Behördenangaben zufolge stürzte ein Fahrzeug rund 20 Meter von einer Brücke auf ein trockenes Flussbett in der nordargentinischen Provinz Salta.
Demnach waren etwa 60 Beamte in drei Bussen nahe der Stadt Rosario de la Frontera, 1100 Kilometer nordwestlich von Buenos Aires, unterwegs. Nach ersten Ermittlungen platzte ein Reifen eines Busses, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Berichten zufolge sollen immer noch Personen unter den Unfalltrümmern begraben sein.
Das Unglück ereignete sich in einer Kurve. Die von dem Bus befahrene Landstraße ist in einem schlechten Zustand und hat zahlreiche Schlaglöcher. Wegen der häufigen Unfälle ist sie als Todesstraße bekannt. Präsident Maurico Macri sprach den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus. "Wir müssen unsere Straßen verbessern, damit solche Dinge nicht wieder passieren", sagte er Reportern in Buenos Aires.