Arkansas Erste Frau seit 150 Jahren hingerichtet
Forth Worth/Varner - Wie US-Medien berichteten, starb die 28- jährige Kindesmörderin Christina Riggs kurz nach 21 Uhr (Ortszeit) an einer Giftinjektion. Die Exekution wurde im Cummings-Gefängnis in der Nähe der Stadt Varner vollstreckt.
Die Krankenschwester Christina Riggs hatte gestanden, 1997 in ihrem Wohnhaus in Little Rock im US-Bundesstaat Arkansas ihre zweijährige Tochter und ihren fünfjährigen Sohn erstickt zu haben. Die Staatsanwaltschaft warf der Frau vor, sie habe die Tat begangen, weil die Kinder ihr lästig waren. Riggs dagegen gab an, sie habe zur Tatzeit an schweren Depressionen gelitten.
Die Mörderin hatte bereits in ihrem Prozess 1998 die Geschworenen gebeten, die Todesstrafe gegen sie zu verhängen. Auch zuletzt hatte sie auf Berufungen und Gnadengesuche verzichtet und erklärt, sie wolle sterben. Dennoch setzte sich die Gefangenenhilfe-Organisation Amnesty International für Christina Riggs ein. Der Gouverneur von Arkansas, Mike Huckabee, lehnte jedoch einen Aufschub der Hinrichtung um 30 Tage ab.