Asbest-Gefahr: Bergung von Concorde-Triebwerken gestoppt - DER SPIEGEL
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Asbest-Gefahr Bergung von Concorde-Triebwerken gestoppt

Knapp zwei Wochen nach der Concorde-Katastrophe sind die Triebwerke an der Unfallstelle noch nicht geborgen worden. Der Grund: Die Asbest-Konzentration ist zu hoch. Unterdessen sind alle 113 Opfer des Concorde-Absturzes, darunter 97 Deutsche, identifiziert.
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Paris - Es hieß außerdem, dass alle Angehörigen der Toten informiert und die Opfer fast alle in ihre jeweiligen Heimatorte übergeführt worden seien.

Die Untersuchungen der Unfallursache liefen unterdessen auf Hochtouren weiter. Nach Informationen der Flughafenpolizei musste die Bergung der Triebwerke der Unglücks-Concorde allerdings bereits am vergangenen Mittwoch wegen des Fundes von Asbestmaterial unterbrochen werden. Ein neuer Termin für die Wiederaufnahme der Arbeiten wurde noch nicht genannt. Es hieß lediglich, es müsse erst festgestellt werden, wie hoch die Asbestkonzentration des Materials am Unfallort sei.

Die Triebwerke sowie die anderen Trümmerteile werden in eine Halle in der Nähe des Unfallorts Gonesse bei Paris gebracht, wo die Unglücksmaschine rekonstruiert werden soll. Die beiden linken Triebwerke hatten während des Startvorgangs des Überschallflugzeuges wegen offensichtlich deutlichen Treibstoffmangels an Kraft verloren. Die Unfallursache für den Absturz stand auch knapp zwei Wochen nach der Katastrophe noch nicht fest.

Die Experten der Unfalluntersuchungs-Behörde BEA gehen weiterhin von einer außergewöhnlichen Kettenreaktion technischer Pannen aus, deren Ursprung noch offen ist. Die Herkunft eines für die Unfallursache möglicherweise entscheidenden Trümmerstücks, eines auf der Startpiste gefundenen 40 Zentimeter langen Metallteils, ist nach Angaben der BEA vom Montag immer noch unklar. Fest stehe nur, dass das Teil nicht zu dem verunglückten Überschallflugzeug gehört.

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