Asche ins All: Toter Scotty wird in den Orbit gebeamt - DER SPIEGEL
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Asche ins All Toter Scotty wird in den Orbit gebeamt

Der letzte Wunsch des "Star-Trek"-Schauspielers James Doohan alias Scotty wird bald in Erfüllung gehen: Ein Luftfahrtunternehmen wird seine sterblichen Überreste mit einer Rakete in den Weltraum schießen.
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Mit an Bord: Tausende Briefe der Fans des legendären "Raumschiff Enterprise"-Ingenieurs. Doohans sterbliche Überreste sollen am 6. Dezember an Bord einer Falcon I-Rakete von einem Militärstützpunkt im US-Bundesstaat Kalifornien in den Weltraum geschossen werden, wie das mit der Bestattung beauftragte Unternehmen Space Services am Freitag mitteilte. Alle Freunde und Fans seien aufgerufen, Doohan ein letztes Schreiben mit auf den Weg zu geben. Die Briefe sollen auf einer CD-Rom zusammengestellt und der Rakete beigefügt werden.

"Die Botschaften werden auf immer und ewig mit ihm durchs Weltall fliegen", sagte Susan Schonfeld von Space Services. Das Unternehmen hatte bereits 1991 die Asche des Schöpfers der Saga, Gene Roddenberry, in den Weltraum geschickt. "Jimmy hätte so ziemlich alles dafür gegeben, wirklich einmal ins All zu kommen. Jetzt geht sein Wunsch in Erfüllung", schrieb seine Scottys Witwe, Wende Doohan.

Die Fernsehserie "Raumschiff Enterprise" - im Original "Star Trek" - brachte es in den späten 60er Jahren zu Weltruhm. Die zahlreichen Folgeserien und Kinofilme haben bis heute eine große Fangemeinde. Doohan spielte in der Originalserie den pragmatischen Ingenieur "Scotty", dem es selbst in brenzligen Situationen gelang, Schäden an der "Enterprise" zu reparieren und in Not geratene Crewmitglieder im letzten Moment auf das Raumschiff zurück zu "beamen".

Der Befehl "Beam me up, Scotty" wurde in Fan-Kreisen zum geflügelten Wort.

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