Atom-U-Boot: "Kursk" soll nächste Woche gehoben werden - DER SPIEGEL
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Atom-U-Boot "Kursk" soll nächste Woche gehoben werden

Wegen stürmischer See mussten die Hebungsarbeiten der vor über einem Jahr versunkenen "Kursk" immer wieder unterbrochen werden. Doch jetzt beginnt die entscheidende Bergungsphase.
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Murmansk - Die letzten Vorbereitungen zur Hebung des russischen Atom-U-Boots "Kursk" vom Grund der Barentssee gehen zügig voran. Bis zum Freitag seien zwölf von insgesamt 26 Spezialtrossen am Rumpf des Wracks verankert worden, verlautete aus dem Umfeld der niederländischen Bergungsfirma "Mammoet" in Murmansk. Die ursprünglich 18.000 Tonnen schwere "Kursk" soll an den Trossen nach oben gezogen werden.

Als Hebungstermin wurde Anfang kommender Woche angepeilt. Das örtliche Wetteramt kündigte für die nächsten Tage eine ruhige See an. In den vergangenen Tagen waren die Taucharbeiten in der polaren Barentssee immer wieder wegen stürmischer See unterbrochen worden. Die Bergungsarbeiten werden drei bis vier Tage dauern.

Die "Kursk" war im August 2000 mit 118 Mann Besatzung nach zwei Explosionen an Bord auf Grund gesunken. Russland hatte behauptet, das größte Atom-U-Boot sei von einem ausländischen U-Boot gerammt worden. Eine Hebung der "Kursk" würde möglicherweise die Ursache der Katastrophe klären.