Augenblick Todprobe
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Wer weiß schon, wann der finstre Sensenmann den Weg kreuzt. Da ist es doch irgendwie beruhigend, wenigstens eine Idee davon zu bekommen, wie man sich nach dem Exitus bettet. Noriaki Iwashima aus Tokio wollte es genau wissen - und besuchte eines der in Japan zurzeit hochangesagten End-of-Life-Seminare. Dabei kann der Kunde nach Herzenslust in den neuesten Sargmodellen probeliegen oder sich einen hübschen Grabschmuck aussuchen.