Augenblick: Täglich grüßt ... - DER SPIEGEL
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Augenblick Täglich grüßt ...

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Foto: REUTERS

... das Murmeltier! Und es hat schlechte Nachrichten: Bestaunt von Zehntausenden Menschen wurde das Tier mit dem Namen "Phil" am Montag, dem "Groundhog Day" (Murmeltiertag), aus seinem Winterquartier gelockt - und sah seinen Schatten im Sonnenlicht. Der Tradition zufolge ist das ein klares Zeichen dafür, dass der Winter noch mindestens bis Mitte März anhält. Geschieht dies nicht, dürfen die Bürger hoffen, dass die Temperaturen bald nach dem Auftritt des Tieres ansteigen.

Seit 1887 wird traditionell am 2. Februar ein Murmeltier in einem Wäldchen bei Punxsutawney im US-Staat Pennsylvania aus seinem Erdloch gelockt. 30.000 Besucher aus aller Welt pilgern durchschnittlich zu der ungewöhnlichen Wetterprognose.

Nach Vermutungen von Brauchtums-Forschern geht die Tradition auf eine Verschmelzung von Legenden amerikanischer Ureinwohner und deutscher Siedler zurück. Danach glaubte ein seinerzeit in Punxsutawney lebender Indianerstamm, dass seine Vorfahren Murmeltiere waren.

Die christlichen Siedler wiederum brachten eine eigene "Weisheit" mit: Danach wacht ein Murmeltier am 2. Februar, Maria Lichtmess, aus seinem Winterschlaf auf, erschreckt sich, wenn es seinen eigenen Schatten sieht und zieht sich dann rasch wieder zum Schlafen in den Bau zurück.

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