Auktion: Das teure Erbe von Prinzessin Margaret - DER SPIEGEL
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Auktion Das teure Erbe von Prinzessin Margaret

Erben kann ganz schön kostspielig sein: Die Kinder der britischen Prinzessin Margaret lassen deshalb nun besonders wertvolle Stücke aus dem Nachlass versteigern. Mit dem Millionenerlös wollen sie die Erbschaftssteuer zahlen.
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London - Über die Kinder der verstorbenen Prinzessin Margaret war bislang wenig in der Presse zu lesen. Doch vier Jahre nach dem Tod haben ihr Sohn David Albert Charles Viscount Linley und ihre Tochter Lady Sarah Armstrong-Jones sich mit einem ganz besonderen Anliegen an die Öffentlichkeit gewandt: Demnächst werden sie beim Auktionshaus Christie's Schmuck, Möbel und zahlreiche andere Stücke aus dem frühren Besitz ihrer Mutter versteigern.

Die Versteigerung der mehr als 800 Objekte aus dem Nachlass der jüngeren Schwester von Königin Elizabeth II. werde am 13. und 14. Juni stattfinden, teilte das Auktionshaus Christie's heute mit. Christie's bezeichnete die bevorstehende Versteigerung als "historisch", da niemals zuvor Schmuck der Schwester einer regierenden Monarchin auf diese Weise zum Verkauf angeboten worden sei.

Im Angebot ist beispielsweise die kleine Krone, die Margaret 1960 bei ihrer Trauung mit dem Fotografen Antony Armstrong-Jones trug. Ihr Wert wird auf umgerechnet bis zu 290.000 Euro geschätzt. Auch ein Margaret-Porträt aus dem Jahr 1957 soll unter den Hammer kommen. Christie's versteigert zudem Bücher der Prinzessin.

Das Auktionshauserwartet einen Gesamterlös von umgerechnet 2,9 Millionen Euro. Die Kinder - der Sohn ist Möbelfabrikant, die Tochter Malerin - wollen mit der Versteigerung der Erbstücke nach Angaben eines Christie's-Sprecher ihre Erbschaftssteuer bezahlen.

str/AFP