Australien 89-Jährige wagt Fallschirmsprung
Hamburg - Rund ein Jahr, nachdem ihre Tochter an Krebs gestorben ist, nahm die alte Dame an dem Fallschirmsprung teil. Gemeinsam mit sieben weiteren Familienmitgliedern wagte sie den Sprung aus der Höhe, um Spenden für die Krebsstation des Grafton Base Krankenhauses in New South Wales zu sammeln.
"Alle denken, ich bin verrückt. Die Leute haben gesagt, ich werde es niemals schaffen", sagte die 89-Jährige. "Sie haben Witze gemacht und behauptet, sie müssten meine Einzelteile dann am Boden zusammenkehren. Aber ich glaube nicht, dass ich verrückt bin."
Beim Anziehen der Kleidung machte Pearson nicht den Eindruck, als sei sie sonderlich nervös. In einer Höhe von rund 3000 Metern kniff sie ihre Augen zunächst fest zusammen, um schließlich doch einen Blick zu wagen. Ihre Freunde beobachteten den Sprung vom Boden aus und waren erleichtert, als sich der gelbe Fallschirm öffnete.
Kaum auf der Erde gelandet, schaute Pearson in die Runde, nahm Schutzbrille und Helm ab: "Das war schön!", sagt sie. "Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich sofort wieder auf die Beine kann und ob meine Füße mich tragen. Vielleicht bleibe ich besser noch einen Moment sitzen."
Nach einem kurzen Moment allerdings bemerkt sie, dass nicht nur ihre Füße einen Schaden davon getragen hatten: "Wo sind meine Zähne? Ich habe mein Gebiss verloren."
Bisher hat die Rentnerin mit ihrem Engagement einen Betrag von rund 1000 Dollar gesammelt. Dem Sender ABC sagte sie, in Zukunft wolle sie mit einem Heißluftballon fahren, mit einem Hubschrauber fliegen und Schwimmen lernen, um noch mehr Geld zusammen zu bringen.
han