Australien: Tierschützer retten 54 gestrandete Wale - DER SPIEGEL
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Australien Tierschützer retten 54 gestrandete Wale

Das Drama an der Küste der tasmanischen Insel King Island hat einen versöhnlichen Ausklang gefunden. Tierschützer haben dort mehr als 50 der gestrandeten Wale und Delfine retten können. 140 Tiere waren zuvor qualvoll verendet.
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Sydney - Australische Tierschützer haben 54 der fast 200 an der Küste von King Island gestrandeten Grindwale retten können.

Wildhüter und Freiwillige konnten die Wale und fünf gestrandete Delfine von der kleinen Insel zwischen dem südaustralischen Festland und Tasmanien bei Flut zurück ins Meer schleppen, wie die tasmanische Natur- und Naturparkbehörde am Dienstag mitteilte.

Für rund 140 der am Sonntagabend gestrandeten Tiere sei aber jede Rettung zu spät gekommen. Dennoch sei die Aktion "äußerst erfolgreich" verlaufen, sagte Behördensprecher Chris Arthur. Bis zu 150 Freiwillige seien im Einsatz gewesen.

In den vergangenen vier Monaten war die Zahl der gestrandeten Wale an den Stränden von Tasmanien auf rund 400 gestiegen. Zuletzt starben mehr als 150 Grindwale an der entlegenen Westküste der Insel. Im Januar verendeten 48 Pottwale auf einer Sandbank vor Perkins Island.

Etwa 80 Prozent der Strandungen in Australien ereignen sich auf oder in der Nähe von Tasmanien. Warum es die Meeressäuger immer wieder zu den Stränden zieht, wo sie oft kläglich verenden, hat die Wissenschaft noch nicht klären können.

pad/AFP

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