kurz & krass Australier verbrennt sich Hintern mit Feuerwerkskörper
Der Partygag eines Australiers geht voll nach hinten los. Raubritter machen auf einem Mittelalterfestival fette Beute. Und die Polizei lässt sich beklauen. Die kuriosesten Kurzmeldungen der vergangenen Tage. Klicken Sie sich durch!
Hinternverbrannte Schnapsidee
Darwin - Das war nicht besonders clever von einem Mann aus der nordaustralischen Stadt Darwin: Während einer Party klemmte er einen Feuerwerkskörper zwischen seine Pobacken und zündete ihn an. Mit "schweren und schmerzhaften Verbrennungen am Hintern und Teilen seiner Genitalien" musste der Mann laut Polizei in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Der Partygag "schien zu diesem Zeitpunkt eine großartige Idee zu sein, ging aber offensichtlich nach hinten los", sagte Polizeisprecher Garry Smith dem Rundfunksender ABC. Den Partygast erwartet nun auch noch eine Geldstrafe in Höhe von rund 240 Euro, weil der Besitz und Gebrauch von Feuerwerkskörpern in Darwin und Umgebung nur am 1. Juli, einem Feiertag, erlaubt ist.
Familie kassiert drei Strafanzeigen in zwei Stunden
Sprockhövel/Hattingen - Rekordverdächtige drei Strafanzeigen in zwei Stunden hat sich eine Familie in Nordrhein-Westfalen eingefangen. Es begann mit einer Verkehrskontrolle in Sprockhövel, bei der ein 31-Jähriger mit knapp einem Promille Alkohol im Blut auffiel. Seine Frau als Beifahrerin blieb samt Auto zurück, als der Mann auf die Wache musste.
Dort tauchte später die Frau am Steuer des Autos auf. Wie sich herausstellte, hatte die 32-Jährige einen ähnlichen Alkoholwert wie ihr Mann. Auch sie kassierte eine Anzeige und musste den Autoschlüssel abgeben. Plötzlich setzte sich draußen das Auto des Paares in Bewegung. Am Lenkrad saß der Bruder des 31-Jährigen, der das Auto abholen wollte. Er war zwar nicht betrunken, hatte aber keinen Führerschein.
Raubritter erbeuten 20.000 Euro auf Mittelalterfestival
Paris - In Ostfrankreich haben Unbekannte in Ritterkostümen bei einem Mittelalterfestival einen Teil der Einnahmen erbeutet. Drei oder vier Räuber waren mit dunklen Kostümen verkleidet und mit einem Schwert und einer Axt bewaffnet, wie die Gendarmerie des Départements Moselle mitteilte. Die Raubritter tauchten nach Ende des Festivals auf der Burg von Bitche in Lothringen auf. Sie schlugen laut Augenzeugen einen der Organisatoren mit dem Griff der Axt, nachdem sie vergeblich versucht hatten, ihn zu fesseln. Anschließend seien sie mit 20.000 Euro entkommen.
Stradivari-Geige in Schweizer Zug vergessen
Bern - Ein zerstreuter Reisender hat in einer Schweizer S-Bahn eine wertvolle Geige vergessen. Beim Aussteigen in Bern ließ der Musiker das Instrument aus der Werkstatt des berühmten italienischen Geigenbauers Antonio Stradivari in der Gepäckablage liegen. 24 Stunden später wurde das Instrument im Fundbüro abgegeben. Laut Polizei war der Besitzer überglücklich, seine Geige zurückzuerhalten und will sich nun beim Finder erkenntlich zeigen. Stradivari-Geigen können mehrere Millionen Euro wert sein.
Ladendieb lässt Adresse am Tatort zurück
Dresden - Mit Gewalt hat sich ein Ladendieb in Dresden den Fluchtweg aus einem Supermarkt gebahnt - dabei aber dummerweise seine kompletten Personalien hinterlassen. Der Mann hatte Lebensmittel, Wein und Schnaps in seine Tasche gepackt und wollte den Laden verlassen. Als ein Kassierer ihn ansprach, schlug der Dieb auf ihn ein und konnte auch einem anderen Kunden entkommen, der ihn festhalten wollte. Die Tasche blieb allerdings im Laden liegen, wie die Polizei mitteilte. Ermittler fanden darin später nicht nur die Beute, sondern auch diverse Schriftstücke mit den Personalien des Mannes, eines polizeibekannten 42-Jährigen.
Angebliche Vogelspinne ruft Polizei auf den Plan
Bochum - Eine vermeintliche Vogelspinne hat in Bochum für Aufregung gesorgt. Eine ängstliche Anruferin hatte laut Polizei die Einsatzkräfte alarmiert, weil sie auf ihrem Dachboden eines der gefährlichen Tiere gefunden haben wollte. Polizisten rückten unterstützt von einem Experten zum vermeintlich gefährlichen Einsatz aus. Im Haus der Frau gab es jedoch schnell Entwarnung: Statt eines lebendigen Tieres hatten die Einsatzkräfte lediglich eine Plastikspinne vor sich.
Weltrekordversuch für Bikini-Parade kläglich gescheitert
Madison Lake - Es sollte ein neuer Weltrekord für eine Bikini-Parade werden, die Initiative im amerikanischen Madison Lake scheiterte aber kläglich: Statt der erhofften 451 kamen nur 39 Frauen - und auch einige Männer in Bikini-Tops - zu der "Paddlefish Days Parade", berichtete die Zeitung "The Free Press" aus Mankato im US-Bundesstaat Minnesota. Der Versuch, ins Guinness-Buch der Rekorde zu kommen, war in dem 935 Einwohner zählenden Ort nicht unbedingt willkommen. Der Stadtrat fand die Bikini-Parade unangemessen, sah aber mit Blick auf die Versammlungsfreiheit von einem Verbot ab.
Polizei lässt Fenster offen - Diebe nehmen Kleidung mit
Kiel - Ausgerechnet die Polizei hat es Einbrechern in Kiel leicht gemacht. Die Diebe konnten in das Gebäude der Polizeidirektion eindringen, weil ein Fenster im ersten Stock nicht verschlossen war. "Das Fenster stand auf kipp", sagte ein Polizeisprecher. Viel Diebesgut nahmen die Unbekannten allerdings nicht mit: Lediglich private Kleidung und eine Tasche verschwanden, Computer und Schutzwesten blieben unangetastet. Die Waffen sind sicher in Spezialschränken verschlossen. Nun sollen Videoaufzeichnungen ausgewertet werden.